Havarie –
Liquiditätssicherung für den Reeder im Fall der Havarie‑Grosse

Im Fall einer Havarie-Grosse, sei es nach einem Unwetter, einem nautischen Fehler oder einem technischen Defekt,  geht zumeist der Reeder in Vorlage, wenn ein freiwilliges Opfer zur Rettung von Schiff und Ladung erbracht wird. Zwar bestehen Ansprüche gegen die Ladungsbeteiligten, diese aber durchzusetzen dauert . Diese Zahlungsverzögerungen steigern Kostenpositionen und erhöhen den administrativen Aufwand enorm. Die Konsequenz – eine Haverie wird teurer, als sie sein müsste, der Beitragsausfall bleibt ein Risiko des Schiffseigners.

Cargo Contribution Protect sichert die Vorauslage des Reeders ab. Als versichert gilt ausschließlich der Ladungsanteil, sodass dem Reeder schnell und unkompliziert mit Hilfe eines benannten Loss Adjusters finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. So kann er Kosten, die nach den York-Antwerp Rules von den Ladungsbeteiligten zu erstatten sind, unkompliziert vom Versicherer einholen. Dies schließt nicht nur die üblichen Kosten wie Bergungsmaßnahmen und Verschleppung ein, sondern nimmt ihm auch das Risiko des Beitragsausfalles.