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Blog | | von R. Langemeyer

BaFin öffnet die Lösegeld Versicherung bei Cyber

Anfang Juni deutete Frank Grund von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), laut des Versicherungsmagazins,  am Rande einer Fachtagung eine anstehende Lockerung der sehr engen Vorschriften von 1998 zum Betrieb der Lösegeldversicherung an.

Bislang gab es ein striktes Bündelungsverbot, welches besagte, dass die Lösegeldabsicherung allein über die K&R Sparte erfolgen darf. Die Assekuranz spekulierte daraufhin, wie weitgehend wohl die Öffnung des BaFin im Bereich der Lösegeld Versicherung sein würden. Eine Bündelung wäre gleich mit einer Vielzahl von Sparten interessant. In den USA werden seit geraumer Zeit K&R Bausteine zusammen mit D&O oder anderen Versicherungslösungen wie Reiseversicherungen platziert.

Am 15. September diesen Jahres verschaffte die BaFin dann Klarheit. Die Vorschriften aus 1998 haben weiterhin Gültigkeit. Die Absicherung von Erpressungsgeld in der Sparte Cyber, ist jedoch nun zulässig. Fraglich ist, inwieweit die Cyberversicherer nun Ihre Konzepte in Hinsicht auf ein notwendiges Krisenmanagement anpassen. Schließlich bekommt man es im Schadenfall mit kriminellen Personen oder gar Organisationen zu tun. Die klassische Cybererpressung ist seit geraumer Zeit ein fester Bestandteil der K&R Versicherung. Erfahrene Krisenmanager lösen in Zusammenarbeit mit IT Spezialisten solche Krisen und verschaffen somit dem Geschädigten die Möglichkeit Herr der Lage zu bleiben.

Das Hansekuranz Kontor hat auf diese Änderung eine Antwort. Somit haben wir unlängst unsere Bedingungen überarbeitet und bieten eine umfangreiche Lösung zum Thema Cybererpressung. Sprechen Sie uns gerne an.

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